Race Reports


Saison 2010

Easter Thunderball Santa Pod England
FIA Main Event Santa Pod England

Saison 2009

Saisonrückblick 2009

Saison 2008

Saisonrückblick 2008

 

Saison 2007

European Finals Santa Pod
Show Event Krems/Gneixendorf (Österreich)
Nitrolympx Hockenheim
Veidec Festival 2007 Mantorp Park
Wittstock
19. Grand Nationals Luckau

FIA Main Event
Klagenfurter Tuningmesse (Österreich)


FIA Main Event 2010

"Ein Perfektes Wochenende"

Nach einem guten Start in die Saison 2010 mit einem Sieg am Easter Thunderball Wochenende von Dennis, war das ganze Werner Habermann Racing Team sehr gespannt auf den ersten FIA- Europameisterschaftslauf, dem Main Event in Santa Pod England.

Nachdem es samstags durchgehend regnete, konnten wir Sonntags leider nur 2 Qualifying Läufe absolvieren. Dennis besetzte mit einer 5,50 Platz 7 und Timo mit einer 5,43 Platz 5.

Mit einem der niedrigsten Bump Spots (letzter Qualifying Platz) von 5,52 sec, wussten wir das wir noch eine Schippe für die Ausscheidungs- Runde drauf setzen müssen.
Timo fuhr in der ersten Runde gegen den mehrmaligen FIA Champion Dave Wilson in seinem A-Fueler und Timo war in der Lage eine Stürmische 5,32 sec. gegen Dave´s 5,56 sec. zu fahren. Timo ist somit im Halbfinale.

1

Dennis musste gegen Peter Schöfer antrefen und gewann durch die bessere Reaktion an der Ampel und ist ebenfalls in der nächsten Runde.

1

Nach einer schnellen Kontrolle der Technischen Abnahme kamen wir zurück ins Fahrerlager und führten den Service der beiden Dragster durch. Das Team fand einen gebrochenen Ventil Retainer am Motor von Dennis. Der Zylinder Kopf  wurde demontiert und der Retainer wurde erneuert. Beide Fahrzeuge waren wieder Rennbereit für die nächste Runde.

Im Halbfinale zeigte Dennis wie man ein Rennen an der Ampel entscheidet, er gewann mit einer Reaktionszeit von 0,0001 sec. gegen den Engländer Derek Flynn.

1

Timo besiegte den in der Qualifikation erstplazierten Norweger Fred Hanssen mit einer 5,33 sec. (Fred Hanssen 5,37 sec.)

1

So und hier sind wir. Ein Traum wurde wahr, Dennis und Timo sind im Finale des FIA- Main Events in Santa Pod, ein reines Habermann Finale! Was können wir dazu sagen? Das Werner Habermann Racing Team hat schon gewonnen, aber wer wird der Sieger des Rennens?

1

Timo war bereit eine niedrige 5,3 sec. oder sogar eine hohe 5,2 zu Fahren und Dennis wusste das er gegen seinen Bruder sehr schnell an der Ampel sein muss, da wir an diesem Wochenende noch nicht das richtige Setup für sein Chassis gefunden hatten.

1

Dennis gewann mit einer erneuten super Reaktions- Zeit von 0,006 sec. gegen Timo´s 0,168 sec. (Timo´s schlechteste Reaktions- Zeit seit einer langen Zeit) Timo fuhr eine 5,37  auf 417 km/h. Die Strecke war nicht lang genug um Dennis einzuholen, der mit einer 5,48 sec. auf  414 km/h gewann.

1

Wir wussten bereits vor Saisonbeginn das Dennis dieses Jahr Timo´s härtester Gegner sein wird und es hat sich bewiesen, denn er gewann 2 Rennen in Folge und hat die Besten Reaktionszeiten in der Klasse.

1

Somit fahren wir nun mit einem sehr gutem Gewissen und Platz 1 & 2 in der FIA Europameisterschaft zur zweiten Runde nach Alastaro Finnland und werden alles daran setzen unseren Punkteausbau zu erweitern.

Vielen Dank an unser Team, Sponsoren, Freunden und Fans für eine Super Unterstützung.

 


Easterthunderball 2010



Der erste Trip für das Team Werner Habermann Racing in der noch jungen Saison hätte eigentlich kaum besser laufen können. In Santa Pod/England hat das Team sowohl Dennis neuen Motor, als auch Timo‘s neues Set up erfolgreich getestet.

1

Bei Timo ging es in erster Linie darum,  im letzten Streckenabschnitt noch etwas Zeit und vor allem Top Speed zu gewinnen. Zwar wurde dieses Vorhaben ein wenig davon verhindert, dass das Burst Panel sich immer Frühzeitig verabschiedete, aber  trotzdem konnten viele wichtige Daten gewonnen werden.

1

Das Burst Panel ist ein Schutzmechanismus der an den Motoren Vorschrift ist. Diese „Sollbruchstelle“ gibt dann nach wenn sich zuviel Druck aufbaut. Bevor es den Blower vom Auto sprengt reagiert das Burst Panel um Schaden zu vermeiden. Natürlich ist dadurch die 
Motorleistung sofort bei Null und der Lauf zu Ende. Das mal als sehr vereinfachte Erklärung.

Wäre dies nicht passiert, hätte Timo wohl mit sehr großer  Wahrscheinlichkeit an diesem Wochende beim Easter Thunderball die erste 5,2er Zeit eines Top Methanol Dragsters in Europa gefahren. Alle Zeiten bis nach der Achtelmeile sprechen eine deutliche Sprache. Eine magische Marke die einige gegen Ende der Saison voraus gesagt haben, aber kaum beim ersten Saison Test.

1

Bei Dennis ging es eigentlich nur darum, den neuen Motor zu testen und einzustellen. Doch die von Beginn an starken Läufe haben einmal mehr  bewiesen, dass Konstanz der Schlüssel zum Erfolg ist. Denn während 
viele Experten die A/Fuel, also Nitro Injected Dragster in diesem Jahr vorne sehen, konnte Dennis mit nagelneuem Motor und konstanten 5,4er bzw. 5,5er Zeiten als Sieger der Top Methanol Klasse an diesem Rennwochenende nach Hause fahren.

1

Für ein Testwochenende mit international hochkarätiger Besetzung doch gar nicht mal schlecht.

1

Die FIA Europameisterschaft beginnt im Mai, ebenfalls auf dem Santa Pod Raceway in England. Die Konkurrenz ist unglaublich stark, es wird eine sehr spannende Meisterschaft. Und das auf einem extrem hohen Niveau, denn keine andere Klasse im europäischen Dragster Sport ist so nah an den Leistungen der Kollegen in den USA dran wie die Top Methanol Dragster. Die besten Teams aus Europa könnten auch bei den großen Rennen der NHRA vorne mitfahren. Wenn man bedenkt, dass mit der 
Divisionsmeisterschaft dort fast dreißig Rennen im Jahr gefahren werden, und in Europa gerade mal fünf, eine umso beeindruckendere Leistung.

1

Das Team Werner Habermann Racing ist auf alle Fälle für eine harte und enge Saison bereit.

 


 

Easterthunderball 2009

Am Osterwochenende fand das Easter Thunderball Rennen am Santa Pod Raceway in Podington England statt.

Das Wetter hat mal wieder dafür gesorgt, dass der Zeitplan eng war, als am Freitag und Samstag zum Rain Out erklärt wurden. Die englische Streckencrew hat wieder einmal Höchstleistung gebracht und in den Regenpausen versucht, die Rennstrecke so gut es ging zu trocknen. Letztendlich wurde es am Sonntag wieder trocken und nachdem die Streckencrew die Rennstrecke wieder einsatzbereit machten, ging der Rennbetrieb weiter.

1

Bemerkbar wurde, dass alle zu kämpfen hatten und an den gefahrenen Zeiten unschwer zu erkennen war, dass die Fahrer ihre Last mit den Wetterbedingungen und Streckengegebenheiten, nach dem beiden Regentagen hatten.

Wir freuten uns, das es Timo und Dennis, bei diesen schweren Bedingungen gelang, sehr gute Läufe zu machen. Timo platzierte sich mit einer 6.20 Sek. auf Platz 2 der Qualifikationsliste. Dennis fuhr seinen neuen Dragster an diesem Wochenende zum ersten mal und es gelang ihm bereits sehr nah an seine persönliche Bestzeit vom letzten Jahr (5.58 Sek.) heranzufahren, als er in der 1. Runde eine 5.66 Sek. fuhr und sich damit seinen Platz im Halbfinale sicherte.
Direkt nach Dennis fuhr Timo ebenfalls eine 5.66 und sicherte sich ebenfalls seinen Platz im Halbfinale.

1

1

Leider kam das Aus für beide Brüder im Halbfinale, als Dennis wegen zu viel Leistung und schlechter Traktion der Strecke „Up in Smoke“ ging und die Mittellinie überquerte und Timo verlor mit nur 0,008 sec. (ca. 96 cm) wegen technischen Schwierigkeiten.

Immerhin ist ein 3. und 4. Platz für ein Testwochenende der Brüder ein grosser Erfolg.

Die beiden Radiosprecher von Nitro FM sagten, dass sie gerne ein Finale mit den zwei Brüdern gesehen hätten und hoffen das sie vielleicht das nächste mal in den Genuss kommen würden, ein "All Brothers Finals" zu sehen.
Die Zeiten der Brüder versprechen eine aufregende Saison in Top Methanol Dragster.

Das Team bereitet sich nun für den ersten FIA Europameisterschaftslauf am  22.-25.Mai.2009 ebenfalls in England vor.

 


 

FIA Main Event 2009

Rennbericht vom 1.FIA-Europameisterschaftslauf dem Main-Event 2009 in Santa Pod.

Das europäische Top Methanol Dragster Feld ist in diesem Jahr so groß und stark wie nie zuvor. Die Teams, die sich dieses Jahr für die FIA Meisterschaft eingeschrieben haben, stellen wirklich das Beste und Schnellste dar was Europa in dieser Klasse zu bieten hat.

Es waren zehn Top-Methanol-Dragster für das Rennen eingeschrieben und nur die schnellsten acht aus der Qualifikation dürfen das Rennen letztendlich bestreiten.
Somit war jedem Team bewusst das man als neunter oder zehnter am Sonntag-Abend nach Hause fahren dürfte und somit nicht an den Ausscheidungsläufen teilnehmen könnte.

Dementsprechend spannend waren dann auch die Qualfifikationsläufe:

In der ersten Qualirunde setzte sich Dennis mit einem 5.52 Sec.-Lauf direkt auf Platz 2. der Qualiliste. Timo der amtierende Vize-Europa-Meister setzte sich mit 5.67 sec. auf Platz 7 und das trotz sehr heftigem Tireshake, der dazu führte, dass sich ein Teil der Verkleidung löste. Diese erste Runde war zu diesem Zeitpunkt die bisher schnellste Qualirunde, die es in Europa in der Top Methanol Klasse gegeben hat. Aber es sollte nicht die schnellste bleiben!

1

In der 2. Qualirunde rückten die ersten sieben des Feldes zeitlich sehr nah zusammen. Timo fuhr mit einer 5.44 eine neue persönliche Bestzeit und auf Platz 1 der Qualiliste. Das Team entschied sich dafür Dennis aufgrund seiner guten Platzierung aus der ersten Qualirunde die zweite auszusetzen um seinen Dragster noch mal komplett zu checken und ein wenig zu modifizieren. (Scoop)

1

Am Sonntagmittag fand die dritte Qualirunde statt und diesmal mit beiden Habermann Brüdern. Dennis war in der ersten Paarung dieser Runde. Mit einer sehr beachtlichen Reaktionszeit von nur 0.0546 sec. verlies Dennis die Startlinie, dann setzte ein heftiger Tireshake ein und der Dragster zog nach links Richtung Mittellinie. Dennis tuschierte eine Lichtschranke auf der Mittellinie und musste somit den Lauf aus Sicherheitsgründen abrechen. Timo konnte mit einer 5,48 in dieser Qualirunde seinen Platz "noch" nicht verbessern und Dave Wilson schnappte sich mit einer hervorragenden 5.379 den 1. Platz der Qualiliste mit seinem A-Fuel-Dragster.

1

Aufgrund der sehr guten Performance im ganzen Top-Methanol-Dragster Feld wusste unser Team das weiter angegriffen werden musste, denn der Bump Spot (letzter Quali-Platz) lag mittlerweile bei nur 5,58 sec.

Vierte und letzte Qualirunde:
Dennis fuhr zuerst und mit einer 5.45 direkt auf Platz 3. Vater Werner war sichtlich erfreut, das seine beiden Jungs zu diesem Zeitpunkt auf Platz 2. und 3. der Qualiliste wieder zu finden waren. Nach diesem Lauf war es Spannung pur, weil der 1. Platz der Qualiliste nach jedem Lauf neu vergeben wurde.

1

Zunächst holte sich der Rookie Fred Hanssen aus Norwegen, mit einer 5.38 den 2. Platz.
Spannung Pur:
Die letzte Paarung dieser letzten Qualirunde stand nun an der Startlinie: Dave Wilson und Timo Habermann.

Die Engländer freuten sich als Dave Wilson einen perfekten Lauf in nur 5.3536 sec. fuhr.
Aber in diesem Lauf musste der Engländer sich geschlagen geben da Timo mit  5.3516 sec. direkt auf Platz 1 der Qualiliste fuhr. Dieser Lauf war auch gleichzeitig der schnellste Seite an Seite Lauf von zwei Top-Methanol-Dragster außerhalb Amerikas. Das Team und die Fans auf den Tribünen waren außer sich.

1

Finale Qualifikationsliste:

  1.             Timo Habermann                   5,351 sec.       416,82 km/h
  2.             Dave Wilson                         5,353 sec.       424,83 km/h
  3.             Fred Hanssen                       5,380 sec.       423,90 km/h
  4.             Dennis Habermann                5,451 sec.       419,91 km/h
  5.             Krister Johansson                 5,496 sec.       396,36 km/h
  6.             Rob Turner                            5,496 sec.       387,81 km/h
  7.             Paul Ingar Udtian                  5,569 sec.       408,33 km/h
  8.             Peter Schöfer                        5,580 sec.       412,95 km/h

---------------------------------------------------------------------------------

  1.             Esko Raisvuo                        5,714 sec.       420,11 km/h
  2.             Derek Flynn                          5,754 sec.       394,78 km/h

 

Am Montagmorgen wurde Timo bei der Traditionellen Top Qualifier Präsentation am Start Live im Radio Interviewet und vor rund 30.000 Zuschauern präsentiert.

1

Timo traf im ersten Lauf auf Peter Schöfer und konnte den Lauf trotz leichten Tyreshakes mit einer 5,398 für sich entscheiden und ging in Runde 2.


In der nächsten Paarung stand Dennis gegen Krister Johansson in seinem A-Fuel Dragster. Dennis kam mit einer hervorragenden 0.0447 Reaktion von der Startampel weg, doch leider endete es in einem sehr heftigen Tyreshake, der durch einen zu hohen Wheelie zustande kam und Dennis musste somit vom Gas gehen und korrigieren, da der Dragster sehr stark zur Leitplanke zog.

1

Und somit stand nun Krister auch in der 2. Runde und zwar gegen Timo. Mit einer seltenen Reaktionszeit von Timo 0,108 sec gegen Kristers 0,081 sec waren die beiden bereits bei der 60 Fuss Marke side by side, doch an diesem Wochenende fuhr Timo konstant in den Dreißigern und besiegte somit auch den Schweden mit einer 5,393.

1

Das Finale
Timo stand nun gegen den Rookie Fred Hanssen aus Norwegen im Finale, der in der ersten Runde Rob Turner mit einer 5,37 und im Halbfinale Dave Wilson mit einer 5,44 besiegte.
Durch Timos gute Reaktionszeit von 0,034 sec startete er seinen Lauf und gewinnt mit seiner 5,4283 gegen Freds 5,4288.

1

Das Werner Habermann Racing Team war völlig außer sich und feierten den Sieg bis in die späten Stunden.

1

 


 

FHRA – Nitro Nationals in Alastaro / Finnland

Nach einer für uns nicht nachvollziebahren Regeländerung während einer laufenden Europameisterschaft musste unser Team sich auf  die neuen Regeln einstellen und die Dragster dementsprechend vorbereiten.
Aufgrund des komplett geänderten Setups wurde entschieden den ersten Qualilauf dementsprechend konservativ zu bestreiten.

Dennis fuhr eine 5,65  und positionierte sich auf platz 7 der Qualiliste.
Timo fuhr eine 6,69 aufgrund eines geplatztem Burstpanel  und platzierte sich somit auf Platz Zehn. Während der Turn –Around für den 2. Qualilauf wurde an Dennis Dragster ein Problem an einem der Zylinderköpfe festgestellt und wir hielten es für nötig erst die Ursache dafür zu finden.

1

Die Strecke war an diesem Wochenende sehr schwierig einzuschätzen und somit war es nicht einfach die volle Leistung aus den Motoren zu holen oder diese auf die Strecke zu bringen.
Trotz der schwierigen Umstände schaffte es Timo mit einer 5,52 auf Platz 2 der Qualiliste kurz hinter den Schweden Krister Johannson. Danach kam der Große Regen und das aus für die Qualifikation, es wurde uns klar das die zwei schnellsten Brüder Europas in der ersten Runde aufeinandertreffen werden.

Nach einer Teambesprechung war klar

-Es gibt keine Stallorder – Der schnellere soll Gewinnen.

Und so kam es dann auch:        Dennis:  RT=0,067  -  ET= 5,507 mit 414 km/h
                                                  Timo:  RT=0,030  -   ET=5,541 mit 410 km/h

1


Im Ziel waren es gerade einmal 3 Tausendstel einer Sekunde bei über 400 km/h. Das war das  Knapste Duell zwischen zwei Brüdern!

Somit stand Timo in der Zweiten Runde und musste diese gegen den dritten der Meisterschaft Dave Wilson in seinem A-Fueler bestreiten. Timo konnte diese Runde mit einer 5,554 für sich entscheiden. Im Finale stand Timo dem Engländer Derek Flynn gegenüber und musste sich trotz 0,016 sec Reaktionszeit und einer 5,557 ganz knapp geschlagen geben.

1

 


 

Veidec Festival in Mantorp / Schweden

Am Freitagmittag waren die Pro Klassen aufgerufen ihre erste Qualifyingrunde zu starten und die Brüder Timo und Dennis waren so was von bereit, das sie sich gleich in der ersten Runde, mit guten Zeiten auf Platz eins und drei der Qualifyingliste setzten. Dennis hatte einen Sololauf nachdem Paul Ingar Udtian nach seinem Burn-out etwas quer auf der Strecke stand und niemand so recht wusste warum. Dennis fuhr zunächst mit einer 5.46 auf Platz Eins der Qualifyingliste.

Timo fuhr im letzten Lauf der Runde mit einer 5.54 auf Platz drei kurz hinter seinen Bruder. In der zweiten Qualifyingrunde konnten sich die beiden Brüder zeitlich nicht verbessern und Timo fiel zurück auf Platz fünf.

In der dritten Qualifyingrunde konnte sich Dennis nicht verbessern, nachdem er kurzzeitig nah an der Leitplanke entlang fuhr ist Dennis auf dem Gaspedal geblieben und beendete den Lauf mit einer 5.52, blieb aber weiterhin auf Platz eins der Qualifyingliste.
Timo schien zunächst einen sehr schnellen Lauf zu haben, mit einer 60-Fuss Zeit von 0.8879 sec., bis plötzlich kurz vor der Ziellinie Rauch von seinem Dragster aufstieg. Trotz der zeitlichen Verbesserung in dieser Runde 5.53 blieb Timo auf Platz fünf.

In der vierten und letzten Qualifyingrunde der Top Methanol Dragster fuhren beide Brüder nicht, da das Team an Timos Dragster einiges an Arbeit hatten. Am Ende der Qualifyingsession hat Peter Schöfer sich mit einer 5.42 ganz knapp vor Dennis auf Platz eins geschoben. Damit rutschte Dennis auf Platz zwei und Timo verblieb auf Platz sieben. Was bedeuten würde, dass die beiden Brüder sich in der ersten Eliminationrunde  nach Finland zum zweiten Mal gegenüber stehen würden.

Samstag auf Sonntagnacht hat es in Mantorp geregnet aber pünktlich um 9.30 Uhr konnte bei besten Bedingungen mit den Pro Klassen gestartet werden.


Um kurz nach 10 Uhr ging es für die Top Methanol Dragster auf die Strecke und in der  letzten Paarung standen sich die schnellsten Brüder Europas Timo und Dennis  gegenüber. Wenn man sich die Ergebnisse des Laufs ansieht, ist kein Zweifel da, dass beim Werner Habermann Racing Team keine Stallregie herrscht, da wird Rennen gefahren und wenn der Gegner das gleiche Blut in seinen Adern hat.
Timo kam als erstes von der Startlinie weg mit einer Reaktionszeit von 0.0309 vs Dennis`s 0.1038, Dennis war aber an der 60-Fuss Marke der schnellere mit 0.9011 vs Timo`s 0.9122 und wieder war Dennis der schnellere an der 1/8 Meile mit 3.5482 vs Timo´s 3.5509 aber auf der zweiten Hälfte der Strecke machte Timo Boden gut und erreichte als erster die Ziellinie aber wirklich nur eines Haaresbreite vor Dennis.  Timo 5.4371  -   Dennis 5.4372

Damit war Timo in der zweiten Runde und sein Gegner in dieser Runde war Peter Schöfer. Timo mit der besseren Reaktion, dann an der 1/8-Meile eine Zeit von 3.5530 und ist schließlich mit einer 5.459 als erstes im Ziel.

Im Finale sollte Timo wiedermal auf den erfahrenen Dave Wilson treffen, der an diesem Wochenende auch  ziemlich Schnell unterwegs war.
Um kurz nach vier setzte plötzlich der Regen ein und es regnete bis acht Uhr.
Die Streckencrew hat unermüdlich an der Strecke gearbeitet, es war Ihnen aber leider nicht mehr möglich die Strecke rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit Rennfertig zu bekommen und somit wurde aus Sicherheitsgründen beschlossen, das Rennen abzubrechen.
Wieder wurde Timo aufgrund vom Wetter um einen für ihn sicherlich spannenden und wichtigen Finallauf gebracht, doch Timo baut seine Punkte in der Meisterschaft immer mehr aus.


Nitrolympx Hockenheim / Germany

Bei unserem Heimrennen in Hockenheim vor Fans und Freunden wollten wir natürlich wie im Jahr zuvor alles geben und versuchten es auch gleich in der  ersten Qualifyingrunde am Freitagvormittag.
Dennis fuhr gegen den Norweger Fred Hanssen, der leider ein Problem beim stagen hatte und Dennis ziemlich lange an der Ampel warten lies. Leider ist nach 150 Metern das Burstpannel (Überdruck Platte)  raus gekommen und Dennis ist mit einer 8.17sec. und 168 km/h ins Ziel gerollt und belegte den 9ten platz in der Qualifikation. 

  1                                                   

Timo dagegen ist ganz zum Schluss des Feldes gegen Dave Wilson gefahren und fuhr auch gleich auf Platz 1 mit einer 5.44sec. und 418 km/h.

1

Im zweiten Qualifying musste Dennis wieder gegen Fred Hanssen fahren und  konnte mit einer 5.52sec und 416 km/h auf Platz 7 vor Fahren. Timo wollte noch einen drauf setzen und seine Poleposition verteidigen, aber dann ist ihm bei ca. 300 Metern der Antrieb vom Magneto (Zündung) abgerissen! Der Schaden war sehr gering aber das ganze Team musste bis spät in die Nacht Arbeiten, da die Brüder am nächsten Tag in der Qualifyingrunde 3 wieder einmal gegeneinander fahren mussten.

Nach der Teambesprechung am Samstag früh haben Timo und Dennis den Zuschauern eine Spannende 3 Qualifikationsrunde geliefert. Side by Side vom Start bis ins Ziel!

1

Reaktionszeit: Timo 0.042sec., Dennis 0.007sec. ET: Timo 5.51sec., Dennis 5.57sec. Speed: Timo 386km/h, Dennis 368km/h

Die 4. und auch letzte Qualifikationsrunde ließ Timo aus, da er bereits sehr gut Qualifiziert war und belegte Platz 2 in der Quali. Dennis konnte sich leider nicht verbessern und fiel auf Platz 8.

Am sonnigen Sonntagmorgen musste Dennis gleich in der ersten Paarung gegen Peter Schöfer  antreten.
Diese verlor Dennis aber leider durch ein Frühstart -0.035sec.

1

Timo dagegen musste gegen den Engländer Derek Flynn antreten. Beide machten ihren Burnout und waren bereit zum Stagen, aber durch einen Technischen defekt an der Ampelanlage mussten die Motoren abgestellt werden.
Den Fahrern wurde mitgeteilt das sie 45 Minuten zeit haben um wieder an der Startlinie zu erscheinen um den Lauf absolvieren zu können . Nach langen warten auf Derek Flynn am Vorstart wurde uns nach einer Stunde und 15 Minuten mitgeteilt das Timo einen solo Lauf fahren muss, da Derek Flynn nicht erschienen ist. Daraufhin fuhr Timo alleine mit einer 6.08sec. und 237 km/h ins Ziel.

In Runde 2 traf Timo auf den Schweden Krister Johansson und gewann mit einer 5.52sec. auf 411 km/h gegen Kristers 7.89sec. und 192 km/h.

1

Im Finale stand Timo dem Bayern Peter Schöfer gegenüber, der schon das ganze Wochenende schnell unterwegs war. Die Zuschauer waren total begeistert zum ersten Mal zwei Deutsche Top Methanol Dragster Fahrer in Hockenheim im Finale zu haben.
Leider war es Timo nicht möglich den Bayern zu schlagen, doch mit einem 2. Platz in der Tasche und noch mehr Punkteausbau in der Meisterschaft konnte man beruhigt zu den European Finals nach England fahren.

1

 


 

Saisonrückblick 2008

Die Saison 2008 war für das Team Werner Habermann Racing ein sehr
aufregendes und bewegendes Jahr.
 
Zum Beginn der Saison wurde ein neues Fahrzeug aus den USA mit
unserem eigenem Motorenkonzept gepaart. Timo Habermann übernahm das
Steuer des neuen Boliden während sein jüngerer Bruder Dennis das Cockpit
in Timos Fahrzeug der letzten Saison übernahm und musste eine ganz neuen Kombination lernen.
Getestet werden sollte das neue Material eigentlich beim Easter Thunderball in England, leider wäre an diesem Wochenende ein Schneemobil das passendere Gefährt gewesen, denn man konnte (und tat es auch!) Schneemänner auf der Strecke bauen.

1
Irgendwie schaffte es die fantastische Streckencrew aber dann montags doch
einige Testläufe möglich zu machen - und die Saison begann. Beide konnten jeweils nur einen quali Lauf absolvieren. Timo fuhr eine 6.3 sec. und Dennis fuhr seine erste 6 sec. Zeit eine 6,9. Die beiden Brüder trafen sich im Finale wieder. Zwei Deutsche im Finale der Englischen Meisterschaft.

1

Den Lauf konnte Timo allerdings für sich entscheiden und zwar mit einem gewaltigen Knall den man nicht nur in Europa, sondern auch weltweit vernehmen konnte, denn Timo stellte einen neuen Weltrekord für die 60ft (ca. 20m nach dem Start) auf indem er dort nach bereits 0,863 Sekunden war.
Schneller als jemals ein anderer Top Methanol Dragster zuvor!
Timos Ziel für die Saison war mit dem neuen Wagen eine 5,6, evtl. eine 5,5
zu fahren um dann konstant in diesem Bereich zu bleiben.
1


Beim ersten Lauf der Europameisterschaft, dem Main Event im englischen Santa Pod, hinterließ Timo direkt mal einen bleibenden Eindruck bei der Konkurrenz als er ohne weitere Testläufe vor dem Rennen direkt in der ersten Qualifikation mit einer 5,61 auf den zweiten Startplatz fuhr.

1
Dennis startete in der Klasse Competition Eliminator und konnte sich ebenfalls auf Platz 2 mit einer 7,01 qualifizieren.

1

Leider konnte man wegen des dann einsetzenden Regens nicht mehr beweisen, dass es sich dabei für beide jungen Piloten nicht um einen zufälligen Glückstreffer handelte. Trotzdem konnte Timo sich eine Trophäe an die Wand nageln, denn er hatte an diesem Wochenende einen neuen Europarekord für Fahrzeuge mit Whipple Blower in Europa aufgestellt.


Dafür gab es dann beim zweiten FIA Europameisterschafts Rennen im finnischen Alastaro genügend Gelegenheit, denn Timo qualifizierte sich auf Platz 1 mit einer 5,56.
Dennis startete hier ebenfalls im hart umkämpften Feld der Top Methanol Dragster und war Achter mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 6,4 Sekunden. Das bedeutete gleichzeitig, dass Dennis und Timo in Runde 1 gegeneinander antreten mussten.Dennis hatte zwar eine bessere Reaktionszeit aber Timo gewann mit einer weiteren 5,6 und Dennis bestätigte seine 6,4 aus der Qualifikation.

1
Ein kleines bisschen Drag Racing Geschichte gab es dann im Finale als der erfahrene Deutsche Peter Schöfer gegen den jungen Timo antrat. Timo lag bis zur 330ft Marke in Führung und dann kam es zu einer Explosion am Kompressor - wegen einer defekten Zündkerze - und Peter kam sodurch als erster ins Ziel.

Das Team konnte in Mantorp Park/Schweden einmal mehr verdeutlichen, dass ihre
Absichten in diesem Jahr ganz vorne mitzufahren ernst gemeint sind als sich
sowohl Timo als auch Dennis auf Platz 3 qualifizierten. Timo bei den Top
Methanol Dragster und Dennis bei den Competition Cars mit einer 6,77 und
konnte damit 43 weitere Teilnehmer hinter sich lassen.
1

Dennis traf in der ersten Runde auf den Schweden Kristian Sjoberg und gewann mit einer Reaktionszeit von 0.032 sec. und einer gefahrenen Zeit von 6,97 sec. In Runde 2 verlor Dennis mit nur 21 Tausenstel einer Sekunde.

Nachdem Timo in Runde 1 Paul Ingar Udtian besiegen konnte stand er in Runde 2 wieder dem Team Schöfer gegenüber. Und wieder war es ein technischer Defekt der ein Weiterkommen verhinderte. Das Burst Panel (Explosionsplatte am Intake) verabschiedete sich beim Burn Out. 1

Also fuhr Timo als Nr. 3 in der Meisterschaft nach Hockenheim, 22 Punkte
hinter dem Zweitplatzierten Rob Turner und 44 Punkte hinter Peter Schöfer. Und Hockenheim sollte das perfekte Wochenende werden. Auf der Heimatstrecke des Team Werner Habermann Racing wollte man vor Freunden, Fans und Sponsoren alles richtig machen.
1

In den ersten beiden Qualifikationsläufen hatten alle Fahrer Probleme mit der Strecke, Timos erster Lauf war eine 5,8 mit massivem Tyre Shake (Unwucht der Reifen die sofort den kompletten Wagen und den Fahrer brutal durchrüttelt).
Im zweiten Lauf kam Timo mit einer 5,63 auf den letzten Platz. Allerdings war das Feld so dicht zusammen wie noch nie, denn Peter Schöfer war Erster mit einer 5,62, also nur eine Hundertstel zwischen der Pole Position und dem Letzten Platz. Aber dann: Lauf 3! Timo zauberte mit einer 5,46 auf 414km/h ein breites Lächeln auf die Gesichter der Crew und stand damit einmal mehr am Ende ganz an der Spitze des Feldes. Im Halbfinale ging es dann gegen den vermeintlichen Gegner
Peter Schöfer und dieses mal konnte Timo ohne technische Probleme siegen.

Im Finale konnte Timo dann auch noch dem amtierenden Europameister, den Briten Dave Wilson besiegen, der in Hockenheim sein ebenfalls nagelneues Fahrzeugsystem zum ersten mal richtig gut im Griff hatte. Timo hatte nicht nur das Rennen gewonnen, sondern war auch Top Qualifier, hat einen neuen Streckenrekord aufgestellt und fuhr die schnellste Zeit des Wochenendes seiner Klasse. Nicht zu vergessen, dass es für Timo auch in Hockenheim einen neuen Weltrekord gab, denn mit seiner 5,46 verbesserte er ebenfalls die Bestmarke für Whipple Blower. 1

Damit führte Timo in der Europameisterschaft mit vier Punkten vor dem Finale in Santa Pod. Aber es war nicht nur deswegen ein perfektes Wochenende: Denn Bruder Dennis Habermann konnte sich bei den Competition Eliminator Fahrzeugen mit einem neuen Europarekord für Fahrzeuge der Klasse AA/D auf dem zweiten Rang qualifizieren. Seine 6,80 gilt nun als Richtzeit für jeden der mitreden möchte. Nach erfolgreichen Vorrunden Stand Dennis im Finale dem mehrfachen Champion Rene Meierhofer antreten.1
Rene bekam mehr als zwei Sekunden Vorsprung an der Ampel aber im Ziel war
es trotzdem Dennis der mit seinen guten Reaktionszeiten die Gegner bereits an der Ampel stehen lassen hat. Mit einer 6,81 konnte er seinen Europarekord im Finale Bestätigen und gewann ebenso wie Timo das Rennen in Hockenheim. 1 Natürlich feierte das Team mit samt Sponsoren bis spät in die Nacht.
1

Doch das dicke Ende kommt zum Schluss. Die Finals in Santa Pod
sind traditionell der Schlusspunkt der Saison, so auch in der Saison 2008.
Und der große Feind jeder Drag Racing Veranstaltung ist der Regen. Leider hat England davon extrem viel, doch niemand hätte gedacht, dass es möglich ist, dass es vier Tage am Stück durchregnet. Tatsächlich war das aber so und das gesamte Rennwochenende musste auf den Sonntag zusammengerafft werden. Timo und Dennis starteten beide bei den Top Methanol Dragstern, Timo mit dem Titel vor Augen und Dennis mit der Absicht seine erste Zeit im fünf Sekunden Bereich zu fahren. Vormittags gab es für alle nur einen Qualifikationslauf, Timo landete mit einer 5,60 gut im Feld auf Platz 4. Und Dennis? Zur Erinnerung, Dennis persönliche Bestzeit bis dato war eine 6,4. Aber wenn einer von dem Werner Habermann Team
was macht, dann mit einem Paukenschlag.
Und so war die erste 5er Zeit die Dennis fuhr gleich  eine 5,58 auf 403 km/h!
Timo und Dennis sind hiermit nicht nur die schnellsten Brüder Deutschlands, sondern auch offiziell die schnellsten Brüder Europas. 1
Dritter Rang in der Qualifikation und staunende Gesichter bei der Konkurrenz.1
Leider war es einmal mehr der Technik Teufel der Timo aus den Rennen und somit leider auch aus der Meisterschaft warf, denn ein gebrochener Hauptlagerbock hinderte Timo daran an seiner ersten Rennrunde teilzunehmen und durch das stark eingekürzte Rennprogramm blieb nicht genügend Zeit um zwischen den Rennrunden Timos Motor zu reparieren.
1

Dennis traf in der ersten Runde auf den Schweden Krister Johansson. Dennis verlor wegen eines Backfires aufgrund einer verstellten Zündung.
Ein sehr ereignisreiches Wochenende war somit viel zu schnell vorbei. Aber rückblickend auf all die Rekorde und den zweiten Platz bei den Top Methanol Dragstern in einem hart umköpften Feld kann man nicht nur angesichts der anfangs gesteckten Ziele mehr als zufrieden sein im Team Werner Habermann. Und die Saison 2009 kommt schneller als man denkt! Also Augen auf, Team Werner Habermann will sich 2009 um einen Platz steigern!

 


Nitrolympx Hockenheim 2007


Die diesjährigen Nitrolympx waren ein voller Erfolg für das Werner Habermann Racing Team. Nach der anreise am Mittwochabend, stand für Donnerstag nur die Tech.-Abnahme und die Vorbereitungen für das Rennen an.

1

Freitag:
Der 1. Qualilauf für Dennis war ein 7,12 sec. Lauf welcher schon sehr viel versprechend für ein gutes Wochenende war.  Sein 2. Qualilauf absolvierte Dennis mit einer Zeit von 7,14 sec. womit vorerst der 3. Qualifikationsplatz gesichert wurde.

2

Samstag:
Timos 1. Qualilauf zum Top-Methanol-Cannonball wurde direkt mit einer Persönlichen Bestzeit von 5,69 sec. absolviert. Nach einem problemlosen Service an Timo’s Dragster konnte sich das Team auf die zweite Runde des Qualifyings freuen. Der letzte Qualilauf von Dennis wurde nur ein „Half-Pass“ weil eine noch Aggressivere Abstimmung am Kompressor ausprobiert wurde.
Dieser Versuch wurde durch eine Rekordzeit von 4,4 sec. auf der 1/8 Meile bestätigt.
Die zweite Runde für Timo wurde aufgrund von einem „Bad-Tire-Shake“ nur ein 5,83sec. Lauf. Nachdem Timo das Ziel erreicht hat konnte man die Spuren des „Tireshakes“ auf der Strecke deutlich erkennen.Zurück im Fahrerlager wurden zum Glück keine Schäden am Dragster festgestellt.

3

Sonntag:
Dennis stand in seinem ersten Ausscheidungslauf dem als #8 platziertem Franzosen Jean Dulamon gegenüber. Dennis hat mit einer Reaktions- zeit von 0,020sec. und einer gefahrenen Zeit von 7,08sec. auf 305 km/h diesen Lauf für sich entscheiden können.
Dieser Rekordverdächtige Lauf war eine „Personal-best“ von Dennis und dem Dragster.
Im letzten Lauf fuhr Timo gegen den Belgier Danny Bellio in seinem Funny-Car
und konnte den Lauf mit 5,96sec. für sich entscheiden. Im Gesamtergebnis kam Timo im Cannonball-Race auf den dritten Platz.
Im Competition-Halbfinale stand Dennis dem späterem Competition-Gewinner Renè Meierhofer gegenüber.

4

Dennis war sich bewusst, dass er gegen dieses Fahrzeug alles auf eine Karte setzen musste. Mit einem seltenen Rotlicht schied Dennis in dieser Runde aus, und belegte den verdienten Dritten Platz.
 
 


Show Event Krems/Gneixendorf (Österreich)

Am 1. Septemberwochenende begeisterte das Werner Habermann Racing Team mit seinen zwei Dragstern rund 12.000 Zuschauer auf einem Airfieldrace in Krems/Österreich.





Eine insgesamt gelungene Veranstaltung die mit den Dragster-Show-Läufen zu ihrem Höhepunkt kam.
Sowohl Dennis als auch Timo machten je zwei Läufe wobei es bei Timo eher Burn-Outs über die ¼ Meile waren da praktisch keine Traktion zu finden war.





Video-Links zur Veranstaltung:
www.youtube.com/watch?v=bHFV4NyGlUs
www.youtube.com/watch?v=v3avzguc4n4
www.youtube.com/watch?v=qgaC3xHFtbA


Wittstock

Das Werner Habermann Racing Team kam am Donnerstagabend auf der Rennstrecke in Wittstock an.  Am Freitag wurde die Technische Abnahme und ein Testlauf im Competition Dragster durchgeführt.





Dennis konnte sich am Samstag mit einem 7,78 sec. Lauf den dritten Platz in der Qualifikation sichern.

Zum späten Nachmittag hin absolvierte Timo mit seinem Top Methanol Dragster einen Showlauf. Mit einem 80 Meter langem Burn Out begeisterte Timo schon das Publikum.
Danach legte er einen etwas softeren Start hin (weniger Drehzahl an der Ampel), fuhr aber trotzdem in 6,0 sec. auf 389 km/h und fuhr die schnellste Zeit des Rennens.





Am Sonntag gewann Dennis die erste Runde und traf somit im Halbfinale auf den Schweizer Rene Meierhofer. Dennis startete zum Glück mit einem Rotlicht und konnte somit leider nur den dritten Platz erreichen.





Warum zum Glück?
Nachdem wir wieder zuhause ankamen stellten wir am Motor des Competition Dragsters fest, dass von 2 Kolben die Kolbenbolzen gebrochen waren. Somit haben wir „nur“ einen Satz neue Kolben und Pleuele investieren müssen.


19. Grand Nationals Luckau

Nach einer gelungenen Anreise am Freitagvormittag, bereiteten wir alles in Ruhe für das Wochenende vor und warteten auf Samstagmorgen für das Qualifying.



Im ersten Qualifikationslauf hatten wir ein paar Probleme am Competition Dragster .
Das Fuel System passte nicht richtig zusammen und deswegen haben wir ein paar Veränderungen vorgenommen. In nur kleinen Schritten zur Besserung, konnte sich Dennis dann doch noch den 2. Platz in der Qualifikation sichern.



Am Sonntagmorgen fuhr Dennis in der ersten Runde gegen Stefan Giese und gewann.
In der zweiten Runde trat er dann gegen Frank Richter an und sicherte sich mit einem Sieg den Einzug ins Finale. Dort musste er gegen Robin Sattler antreten, der schon das ganze Wochenende konstant gute Zeiten fuhr. Leider hat es Dennis nicht geschafft den Lauf für sich zu entscheiden und verlor im Finale.
 


Klagenfurter Tuningmesse (Österreich)

Das Werner Habermann Racing Team begeisterte rund 30.000 Menschen auf der Tuningmesse in Klagenfurt.



Geplant waren Burnouts des Competition Dragsters und dem Opel Manta B Funny Car, dass über mehrere Monate komplett fahrbereit und wieder wie früher zusammengebaut wurde.
Leider gab es nach dem ersten Burnout mit der Stadt Klagenfurt Probleme wegen der Lautstärke und somit wurde es uns untersagt weitere Burnouts zu machen.


Trotz allem haben wir noch das Beste daraus gemacht und haben den Zuschauern wie bereits im letzten Jahr eine super Show geliefert, indem wir die Motoren starteten.


Veidec Festival 2007 Mantorp Park

Nach einer langen aber problemlosen Reise sind wir am Mittwoch auf der Rennstrecke in Schweden angekommen.



Mit 44 Teilnehmern in der Competition Klasse war uns bewusst dass das kein Sparziergang für Dennis wird.
Im ersten Qualilauf konnte sich Dennis mit einer 7,81 auf Platz 17 Qualifizieren.
Bei 44 Teilnehmern war das keine schlechte Ausgangsposition wenn man bedenkt das die schnellsten Competition-Fahrzeuge Europas aus Schweden kommen.
Der erste Qualilauf für Timo brachte gleich mal eine 5,82 und somit ein breites Grinsen auf die Gesichter im Team.



Im nächsten Lauf konnte sich Dennis auf eine 7,53 verbessern. Und blieb somit weiterhin unter den ersten 32 auf der Qualifikationsliste.
Mit einer 5,95 absolvierte Timo seinen 2. Lauf und bestätigte damit seine konstante Leistung.
In der ersten Runde schied Dennis trotz einer 7,27 leider aufgrund eines Frühstarts aus.
Im letzten Qualilauf fuhr Timo eine pers. Bestzeit von 5,78sec. und holte sich außerdem noch den von Eurodragster.com ausgeschriebenen „Special-Light-Award“ für die schnellste Reaktionszeit von 0,0009sec. Diese Reaktionszeit war die bisher schnellste in allen „Pro-Klassen“ in Europa.



In der ersten Runde fuhr Timo wiederum eine 5,78 gegen den Deutschen Peter Schöfer der mit einer 5,54 diesen Lauf für sich entscheiden konnte.

 


FIA Main Event


Nach zweiwöchentlichem Aufenthalt in Santa Pod (GB) ist das Werner Habermann Racing Team zufrieden und mit neuen Bestzeiten in der Tasche zuhause angekommen.
Timo testete erstmals seinen mit Kupplung ausgerüsteten Dragster beim Run What You Brung Wochenende, eine Woche vor dem Main Event, dass mit großem Erfolg.Schon im 2. Lauf fuhr er 6,6 sec. auf der ¼ Meile.



Eine Woche später beim FIA Main Event hat sich das Team Verstärkung aus Amerika geholt. Unser guter Freund Spike Gorr von Gorr Fuel Systems hat bei der finalen Einstellung der Fuel Systeme geholfen und dass bei beiden Dragstern. Das Ergebnis ließ sich schon in den ersten Läufen deutlich sehen. Im ersten Qualifying fuhr Timo in 5,97 sec. auf 370 Km/h.
Dennis war mit seinen 7,9 sec. auch ziemlich flott unterwegs, obwohl er nur 250 Meter auf dem Gaspedal blieb.



Nach ein paar kleinen Veränderungen an der Kupplung fuhr Timo im 2. Qualifying eine neue persönliche Bestzeit von 5,82 sec. Und 376 Km/h.
Im Ziel stieg er mit einem Grinsen im Gesicht und den Worten „Wow das Ding geht“ aus.
Bei Dennis lief es weiterhin sehr gut. Mit einer Zeit von 7,55 sec. sicherte er sich Platz 4 in der Qualyfikation und somit auch einen neuen Europarekord in der Klasse AB/Dragster.
Anhand der Computeraufzeichnungen zeigte sich das in beiden Dragstern und Motoren noch mehr Potenzial steckt. Wir wendeten uns nun nach guter Kupplungseinstellung dem Motor zu. Die Setups der Fuel Systeme beider Motoren wurden nun aggressiver eingestellt.
Im 3. Qualifying rechneten wir mit einer Zeit von 5,6 - 5,7 sec. im Top Methanol Dragster und einer tiefen 7 im Competition Dragster.



Das Wetter machte uns leider einen Strich durch die Rechnung. Es hat von Samstagabend bis zur Abfahrt am Montagnachmittag nur geregnet.
Trotz allem ist das Team mit dem Ergebnis der wenigen Läufe sehr zufrieden und wird auf dem nächsten Rennen sein Potenzial weiter ausbauen und hoffentlich neue Bestzeiten auf die Strecke legen.



Unser nächstes Rennen wird Dennis im Competition Dragster in Luckau bestreiten.
Außerdem wird Timo mit dem Opel Manta Funny Car an den Start gehen um ein paar Show bzw. Testläufe zu absolvieren.
Hier noch mal einen besonderen Gruß und ein Dankeschön an Spike Gorr für die tolle Hilfe an beiden Dragstern, außerdem haben wir uns auch sehr über den Besuch unserer langjährigen Freunde aus Kanada, der Paton Racing Family (Top Fuel Team) sehr gefreut.

 


European Finals Santa Pod

Nach einer problemlosen fahrt über den Kanal kamen wir am Mittwochabend im schon gut gefülltem Fahrerlager an. Da Dennis am Donnerstag noch bis 15 Uhr seine Zwischenprüfung absolvieren musste, konnte er und ein Teil des Teams erst Donnerstagnacht in Santa Pod eintreffen. Somit war schon von Anfang an klar, dass Dennis 5 seiner Qualifikationsläufe auslassen musste.



Das Wetter und auch die Streckencrew waren in Spitzenform und daher wurden es dann sogar Sieben Quali-Läufe die Dennis leider nicht mitnehmen konnte, aber Ausbildung ist genauso wichtig wie Rennen fahren.

Am Freitagmorgen war das gesamte Team vollständig und wir konnten zu Tat schreiten. Das erste Qualifying bestritt Timo mit einem 5,98 sec. Lauf.



Zurück im Fahrerlager wurde bewusst das bei diesem Lauf aufgrund von Schwierigkeiten mit dem Getriebe im 2.Gang angefahren wurde. Die Fehlersuche beginnt und es stellt sich schnell heraus, dass einer der beiden Schaltknöpfe an Timos Lenkrad nach dem Burn Out (der im 3.Gang gemacht wird) nicht vollständig entlüftet hat und somit der 2.Gang eingelegt blieb.
Fehler erkannt und Ursache behoben.

Als nächstes stand der erste Quali-Lauf von Dennis an. 8,79 sec. (Index 7,9) war für alle nicht verwunderlich, da wir nach dem Rennen in Hockenheim den Ersatzmotor eingebaut haben und dieser mit einem ganz anderem Fuel-Setup läuft. Da wir nichts riskieren wollten, haben wir uns für ein softes Setup entschieden.



Zurück im Fahrerlager wurden die Computerdaten ausgewertet, danach hat der Teamchef das neue Fuel-Setup eingestellt um für den nächsten Lauf am Samstag „einen Draufzulegen“
Am Samstag früh gab es ein kurzes Team-Meeting um den Tagesablauf zu besprechen.
Nächster Lauf war für Timo eine 5,74 und vor allem im 1. Gang am Start.
Während des Services an Timos Fahrzeug wurde kein abnormaler Verschleiß festgestellt und somit gab es allgemeine Zufriedenheit im Team.

Im letzten Lauf des Qualifyings fuhr Timo trotz eines leichten Tire Shakes eine 5,75 und platzierte sich somit auf Platz Nr.5. Mit dem geändertem Fuel-Setup konnte sich Dennis in seinem letzten Quali-Lauf auf eine 8,66 verbessern. Immer noch nicht das perfekte Setup, aber auf dem richtigen Weg. Nach einem langen und ruhigen Abend in den Pit’s (Beide Fahrzeuge wurden einem Service unterzogen) ging es am Sonntag zu den Ausscheidungsläufen.

In der ersten Runde musste Timo gegen den Newcomer Paul Ingar Udtian aus Norwegen antreten der sich an diesem Wochenende von Lauf zu Lauf verbessern konnte und sich mit einer 5,64 auf Platz vier qualifizieren konnte. Mit einer 5,74 konnte Timo den Lauf für sich entscheiden und kam in die 2. Runde.



Da Timo in der zweiten Runde auf den amtierenden Champion Dave Wilson traf, musste er alles riskieren um den schnellen Engländer zu besiegen. Mit einer Reaktionszeit von -0,002 hat Timo ein bisschen zuviel riskiert und somit eines seiner seltenen Rotlichter gefahren. In der ersten Runde traf Dennis auf den Engländer Russ Fellows und siegte mit einem 7,84 sec. Lauf.

Zurück im Fahrerlager wurde die Klasse Competition schon wieder aufgerufen, für die nächste Runde an den Vorstart zu kommen. Da wir unseren nötigen Service in dieser kurzen Zeit (ca. 10 Minuten) nicht erledigen können und es auch nicht riskieren wollten etwas zu beschädigen, entschieden wir uns im Halbfinale nicht mehr anzutreten.

Nach einer problemlosen Heimreise kamen wir am Montag mit zwei 3.Plätzen und sehr zufrieden wieder Zuhause an.