Easter Thunderball Santa Pod 2008
Am Wochenende vom 21.-24. März fand in Santa Pod der erste Lauf zur Britischen Drag-Racing Meisterschaft statt. Was uns die Möglichkeit gab unsere Fahrzeuge, besonders Timos neuen Dragster auf einer professionell nach FIA-Standart präparierten Strecke zu testen und einzustellen.
Nachdem wir am Donnerstagabend angekommen sind wurde am Freitag früh alles für die ersten Läufe vorbereitet und die Tech.- Abnahme erledigt. Da Dennis diese Saison das Cockpit von Timos Vorjahres Dragster übernimmt ergab sich am späten Nachmittag die Möglichkeit einen Testlauf zu absolvieren.

Dennis folgte den Ratschlägen von Timo genau und fuhr zum ersten mal einen Top-Methanol-Dragster mit Kupplung als hätte er nie etwas anderes getan. Was sich dann auch in der gefahrenen Zeit (lauf über die 1/8 Meile) zeigte: RT:0,094 sec. / 60ft:1,25 sec. /1/8 Time: 4,720 sec. / 1/8 Speed: 250,25 Km/h / 1/4 Time: 7,823 sec. / 1/4 Speed: 208,76 Km/h. Das Team war zufrieden obwohl aufgrund der soften Einstellungen am Fuel-System / Kupplung nur 75% des Potenzials ausgeschöpft wurden. Da wir diese Motorenkombination auch in Competition-Eliminator bedenkenlos einsetzen können, versprechen wir uns auch in dieser für Dennis bekannten Klasse sehr gute Chancen. Aufgrund schlechter Wetterverhältnisse am Samstag und Sonntag (incl. 8cm Schnee), wurden erst am Montag die Qualifikation und das Rennen fortgesetzt.

Hierbei sei die professionelle Arbeit der Englischen Streckencrew nochmals erwähnt. Am Montagvormittag gab es nur einen Qualifikationslauf zu welchem es nicht alle Teams rechtzeitig geschafft haben. Am Ende der Qualifikation teilten sich Timo und Dennis die ersten beiden Plätze.
1. Qualifier: Timo RT:0.093 / Time 1/4: 6,385 sec. / Speed 1/4: 336,06 Km/h
2. Qualifier: Dennis RT:0.099 / Time 1/4: 6,924 sec. / Speed 1/4: 281,78 Km/h
Am Montagabend standen sich die beiden Brüder im Top-Methanol-Dragster Finale gegenüber was für das Team und die Fans eine sehr große Freude war.


“Egal wie das Finale ausgeht, der Sieger stammt aus dem Werner Habermann Racing Team“
Diesen Finallauf konnte Timo mit einer 6,368 sec. und einer Rekordverdächtigen 60ft Zeit von 0,863 sec. für sich entscheiden, da Dennis schon am Start up in Smoke (durchdrehen der Antriebsräder) gegangen ist.

Das gesamte Team ist trotz der widrigen Witterungsverhältnisse mit dem Wochenende zufrieden und freut sich jetzt schon auf die nächsten Rennen.
Nitrolympx Hockenheim
Die diesjährigen Nitrolympx waren ein voller Erfolg für das Werner Habermann
Racing Team. Nach der anreise am Mittwochabend, stand für Donnerstag nur die
Tech.-Abnahme und die Vorbereitungen für das Rennen an.

Freitag:
Der 1. Qualilauf für Dennis war ein 7,12 sec. Lauf welcher schon sehr viel
versprechend für ein gutes Wochenende war.
Sein 2. Qualilauf absolvierte Dennis mit einer Zeit von 7,14 sec. womit vorerst
der 3. Qualifikationsplatz gesichert wurde.

Samstag:
Timos 1. Qualilauf zum Top-Methanol-Cannonball wurde direkt mit einer
Persönlichen Bestzeit von 5,69 sec. absolviert.
Nach einem problemlosen Service an Timo’s Dragster konnte sich das Team auf die
zweite Runde des Qualifyings freuen.
Der letzte Qualilauf von Dennis wurde nur ein „Half-Pass“ weil eine noch
Aggressivere Abstimmung am Kompressor ausprobiert wurde.
Dieser Versuch wurde durch eine Rekordzeit von 4,4 sec. auf der 1/8 Meile
bestätigt.
Die zweite Runde für Timo wurde aufgrund von einem „Bad-Tire-Shake“ nur ein
5,83sec. Lauf. Nachdem Timo das Ziel erreicht hat konnte man die Spuren des „Tireshakes“
auf der Strecke deutlich erkennen.Zurück im Fahrerlager wurden zum Glück keine Schäden am Dragster festgestellt.

Sonntag:
Dennis stand in seinem ersten Ausscheidungslauf dem als #8 platziertem Franzosen
Jean Dulamon gegenüber. Dennis hat mit einer Reaktions- zeit von 0,020sec. und
einer gefahrenen Zeit von 7,08sec. auf 305 km/h diesen Lauf für sich entscheiden
können.
Dieser Rekordverdächtige Lauf war eine „Personal-best“ von Dennis und dem
Dragster.
Im letzten Lauf fuhr Timo gegen den Belgier Danny Bellio in seinem Funny-Car
und konnte den Lauf mit 5,96sec. für sich entscheiden. Im Gesamtergebnis kam
Timo im Cannonball-Race auf den dritten Platz.
Im Competition-Halbfinale stand Dennis dem späterem Competition-Gewinner Renè
Meierhofer gegenüber.

Dennis war sich bewusst, dass er gegen dieses Fahrzeug alles auf eine Karte
setzen musste. Mit einem seltenen Rotlicht schied Dennis in dieser Runde aus,
und belegte den verdienten Dritten Platz.
Show Event Krems/Gneixendorf (Österreich)
Am 1. Septemberwochenende begeisterte das Werner Habermann Racing Team mit
seinen zwei Dragstern rund 12.000 Zuschauer auf einem Airfieldrace in
Krems/Österreich.


Eine insgesamt gelungene Veranstaltung die mit den Dragster-Show-Läufen zu ihrem
Höhepunkt kam.
Sowohl Dennis als auch Timo machten je zwei Läufe wobei es bei Timo eher
Burn-Outs über die ¼ Meile waren da praktisch keine Traktion zu finden war.


Video-Links zur Veranstaltung:
www.youtube.com/watch?v=bHFV4NyGlUs
www.youtube.com/watch?v=v3avzguc4n4
www.youtube.com/watch?v=qgaC3xHFtbA
Wittstock
Das Werner Habermann Racing Team kam am Donnerstagabend auf der Rennstrecke in
Wittstock an. Am Freitag wurde die Technische Abnahme und ein Testlauf im
Competition Dragster durchgeführt.


Dennis konnte sich am Samstag mit einem 7,78 sec. Lauf den dritten Platz in der
Qualifikation sichern.
Zum späten Nachmittag hin absolvierte Timo mit seinem Top Methanol Dragster
einen Showlauf. Mit einem 80 Meter langem Burn Out begeisterte Timo schon das
Publikum.
Danach legte er einen etwas softeren Start hin (weniger Drehzahl an der Ampel),
fuhr aber trotzdem in 6,0 sec. auf 389 km/h und fuhr die schnellste Zeit des
Rennens.


Am Sonntag gewann Dennis die erste Runde und traf somit im Halbfinale auf den
Schweizer Rene Meierhofer. Dennis startete zum Glück mit einem Rotlicht und
konnte somit leider nur den dritten Platz erreichen.


Warum zum Glück?
Nachdem wir wieder zuhause ankamen stellten wir am Motor des Competition
Dragsters fest, dass von 2 Kolben die Kolbenbolzen gebrochen waren. Somit haben
wir „nur“ einen Satz neue Kolben und Pleuele investieren müssen.
19. Grand Nationals Luckau
Nach einer gelungenen Anreise am Freitagvormittag, bereiteten wir alles in Ruhe
für das Wochenende vor und warteten auf Samstagmorgen für das Qualifying.

Im ersten Qualifikationslauf hatten wir ein paar Probleme am Competition
Dragster .
Das Fuel System passte nicht richtig zusammen und deswegen haben wir ein paar
Veränderungen vorgenommen. In nur kleinen Schritten zur Besserung, konnte sich
Dennis dann doch noch den 2. Platz in der Qualifikation sichern.

Am Sonntagmorgen fuhr Dennis in der ersten Runde gegen Stefan Giese und gewann.
In der zweiten Runde trat er dann gegen Frank Richter an und sicherte sich mit
einem Sieg den Einzug ins Finale. Dort musste er gegen Robin Sattler antreten,
der schon das ganze Wochenende konstant gute Zeiten fuhr. Leider hat es Dennis
nicht geschafft den Lauf für sich zu entscheiden und verlor im Finale.
Klagenfurter Tuningmesse (Österreich)
Das Werner Habermann Racing Team begeisterte rund 30.000 Menschen auf der
Tuningmesse in Klagenfurt.

Geplant waren Burnouts des Competition Dragsters und dem Opel Manta B Funny Car,
dass über mehrere Monate komplett fahrbereit und wieder wie früher
zusammengebaut wurde.
Leider gab es nach dem ersten Burnout mit der Stadt Klagenfurt Probleme wegen
der Lautstärke und somit wurde es uns untersagt weitere Burnouts zu machen.

Trotz allem haben wir noch das Beste daraus gemacht und haben den Zuschauern wie
bereits im letzten Jahr eine super Show geliefert, indem wir die Motoren
starteten.
Veidec Festival 2007 Mantorp Park
Nach einer langen aber problemlosen Reise sind wir am Mittwoch auf der
Rennstrecke in Schweden angekommen.

Mit 44 Teilnehmern in der Competition Klasse war uns bewusst dass das kein
Sparziergang für Dennis wird.
Im ersten Qualilauf konnte sich Dennis mit einer 7,81 auf Platz 17
Qualifizieren.
Bei 44 Teilnehmern war das keine schlechte Ausgangsposition wenn man bedenkt das
die schnellsten Competition-Fahrzeuge Europas aus Schweden kommen.
Der erste Qualilauf für Timo brachte gleich mal eine 5,82 und somit ein breites
Grinsen auf die Gesichter im Team.

Im nächsten Lauf konnte sich Dennis auf eine 7,53 verbessern. Und blieb somit
weiterhin unter den ersten 32 auf der Qualifikationsliste.
Mit einer 5,95 absolvierte Timo seinen 2. Lauf und bestätigte damit seine
konstante Leistung.
In der ersten Runde schied Dennis trotz einer 7,27 leider aufgrund eines
Frühstarts aus.
Im letzten Qualilauf fuhr Timo eine pers. Bestzeit von 5,78sec. und holte sich
außerdem noch den von Eurodragster.com ausgeschriebenen „Special-Light-Award“
für die schnellste Reaktionszeit von 0,0009sec. Diese Reaktionszeit war die
bisher schnellste in allen „Pro-Klassen“ in Europa.

In der ersten Runde fuhr Timo wiederum eine 5,78 gegen den Deutschen Peter
Schöfer der mit einer 5,54 diesen Lauf für sich entscheiden konnte.
FIA Main Event

Nach zweiwöchentlichem Aufenthalt in Santa Pod (GB) ist das Werner Habermann
Racing Team zufrieden und mit neuen Bestzeiten in der Tasche zuhause angekommen.
Timo testete erstmals seinen mit Kupplung ausgerüsteten Dragster beim Run What
You Brung Wochenende, eine Woche vor dem Main Event, dass mit großem
Erfolg.Schon im 2. Lauf fuhr er 6,6 sec. auf der ¼ Meile.

Eine Woche später beim FIA Main Event hat sich das Team Verstärkung aus Amerika
geholt. Unser guter Freund Spike Gorr von Gorr Fuel Systems hat bei der finalen
Einstellung der Fuel Systeme geholfen und dass bei beiden Dragstern. Das
Ergebnis ließ sich schon in den ersten Läufen deutlich sehen. Im ersten
Qualifying fuhr Timo in 5,97 sec. auf 370 Km/h.
Dennis war mit seinen 7,9 sec. auch ziemlich flott unterwegs, obwohl er nur 250
Meter auf dem Gaspedal blieb.

Nach ein paar kleinen Veränderungen an der Kupplung fuhr Timo im 2. Qualifying
eine neue persönliche Bestzeit von 5,82 sec. Und 376 Km/h.
Im Ziel stieg er mit einem Grinsen im Gesicht und den Worten „Wow das Ding geht“
aus.
Bei Dennis lief es weiterhin sehr gut. Mit einer Zeit von 7,55 sec. sicherte er
sich Platz 4 in der Qualyfikation und somit auch einen neuen Europarekord in der
Klasse AB/Dragster.
Anhand der Computeraufzeichnungen zeigte sich das in beiden Dragstern und
Motoren noch mehr Potenzial steckt. Wir wendeten uns nun nach guter
Kupplungseinstellung dem Motor zu. Die Setups der Fuel Systeme beider Motoren
wurden nun aggressiver eingestellt.
Im 3. Qualifying rechneten wir mit einer Zeit von 5,6 - 5,7 sec. im Top Methanol
Dragster und einer tiefen 7 im Competition Dragster.

Das Wetter machte uns leider einen Strich durch die Rechnung. Es hat von
Samstagabend bis zur Abfahrt am Montagnachmittag nur geregnet.
Trotz allem ist das Team mit dem Ergebnis der wenigen Läufe sehr zufrieden und
wird auf dem nächsten Rennen sein Potenzial weiter ausbauen und hoffentlich neue
Bestzeiten auf die Strecke legen.

Unser nächstes Rennen wird Dennis im Competition Dragster in Luckau bestreiten.
Außerdem wird Timo mit dem Opel Manta Funny Car an den Start gehen um ein paar
Show bzw. Testläufe zu absolvieren.
Hier noch mal einen besonderen Gruß und ein Dankeschön an Spike Gorr für die
tolle Hilfe an beiden Dragstern, außerdem haben wir uns auch sehr über den
Besuch unserer langjährigen Freunde aus Kanada, der Paton Racing Family (Top
Fuel Team) sehr gefreut.
European Finals Santa Pod
Nach einer problemlosen fahrt über den Kanal kamen wir am Mittwochabend im schon
gut gefülltem Fahrerlager an. Da Dennis am Donnerstag noch bis 15 Uhr seine
Zwischenprüfung absolvieren musste, konnte er und ein Teil des Teams erst
Donnerstagnacht in Santa Pod eintreffen. Somit war schon von Anfang an klar,
dass Dennis 5 seiner Qualifikationsläufe auslassen musste.

Das Wetter und auch die Streckencrew waren in Spitzenform und daher wurden es
dann sogar Sieben Quali-Läufe die Dennis leider nicht mitnehmen konnte, aber
Ausbildung ist genauso wichtig wie Rennen fahren.
Am Freitagmorgen war das gesamte Team vollständig und wir konnten zu Tat
schreiten. Das erste Qualifying bestritt Timo mit einem 5,98 sec. Lauf.

Zurück im Fahrerlager wurde bewusst das bei diesem Lauf aufgrund von
Schwierigkeiten mit dem Getriebe im 2.Gang angefahren wurde. Die Fehlersuche
beginnt und es stellt sich schnell heraus, dass einer der beiden Schaltknöpfe an
Timos Lenkrad nach dem Burn Out (der im 3.Gang gemacht wird) nicht vollständig
entlüftet hat und somit der 2.Gang eingelegt blieb.
Fehler erkannt und Ursache behoben.
Als nächstes stand der erste Quali-Lauf von Dennis an. 8,79 sec. (Index 7,9) war
für alle nicht verwunderlich, da wir nach dem Rennen in Hockenheim den
Ersatzmotor eingebaut haben und dieser mit einem ganz anderem Fuel-Setup läuft.
Da wir nichts riskieren wollten, haben wir uns für ein softes Setup entschieden.

Zurück im Fahrerlager wurden die Computerdaten ausgewertet, danach hat der
Teamchef das neue Fuel-Setup eingestellt um für den nächsten Lauf am Samstag
„einen Draufzulegen“
Am Samstag früh gab es ein kurzes Team-Meeting um den Tagesablauf zu besprechen.
Nächster Lauf war für Timo eine 5,74 und vor allem im 1. Gang am Start.
Während des Services an Timos Fahrzeug wurde kein abnormaler Verschleiß
festgestellt und somit gab es allgemeine Zufriedenheit im Team.
Im letzten Lauf des Qualifyings fuhr Timo trotz eines leichten Tire Shakes eine
5,75 und platzierte sich somit auf Platz Nr.5. Mit dem geändertem Fuel-Setup
konnte sich Dennis in seinem letzten Quali-Lauf auf eine 8,66 verbessern. Immer
noch nicht das perfekte Setup, aber auf dem richtigen Weg. Nach einem langen und
ruhigen Abend in den Pit’s (Beide Fahrzeuge wurden einem Service unterzogen)
ging es am Sonntag zu den Ausscheidungsläufen.
In der ersten Runde musste Timo gegen den Newcomer Paul Ingar Udtian aus
Norwegen antreten der sich an diesem Wochenende von Lauf zu Lauf verbessern
konnte und sich mit einer 5,64 auf Platz vier qualifizieren konnte. Mit einer
5,74 konnte Timo den Lauf für sich entscheiden und kam in die 2. Runde.

Da Timo in der zweiten Runde auf den amtierenden Champion Dave Wilson traf,
musste er alles riskieren um den schnellen Engländer zu besiegen. Mit einer
Reaktionszeit von -0,002 hat Timo ein bisschen zuviel riskiert und somit eines
seiner seltenen Rotlichter gefahren. In der ersten Runde traf Dennis auf den
Engländer Russ Fellows und siegte mit einem 7,84 sec. Lauf.
Zurück im Fahrerlager wurde die Klasse Competition schon wieder aufgerufen, für
die nächste Runde an den Vorstart zu kommen. Da wir unseren nötigen Service in
dieser kurzen Zeit (ca. 10 Minuten) nicht erledigen können und es auch nicht
riskieren wollten etwas zu beschädigen, entschieden wir uns im Halbfinale nicht
mehr anzutreten.
Nach einer problemlosen Heimreise kamen wir am Montag mit zwei 3.Plätzen und
sehr zufrieden wieder Zuhause an.
|